Category: Handball Spielberichte (page 1 of 4)

TV Erlangen-Bruck : TSV Unterhaching 36:30 (19:16)

Gegen die bereits seit längerem bekannten Gäste aus dem Münchner Raum mussten sich die Spieler von Trainer Ben Ljevar am Samstag behaupten,um weiterhin so viel Zählbares wie möglich aus den Partien in der Schlussphase der Bayernliga mitzunehmen. Mit vollem Kader wollte man alles in die Waagschale werfen, um an den Auswärtssieg letzte Woche gegen Niederraunau zuknüpfen. Erfreulich war die Rückkehr von Stammkeeper Lars Goebel in die Mannschaft, der in den letzten Monaten mit mehreren Verletzungen zu kämpfen hatte. Die vergangenen Partien gegen die Gäste aus dem Süden waren alle von sehr rassiger und aggressiver Natur und somit stellte man sich auf ein echtes Kampfspiel ein, bei dem Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden würden.

Die Heimmannschaft kam in den ersten Minuten der Partie vor allem über ein schnelles Spiel nach vorne und, wenn das nicht funktionierte, durch einen überlegt ausgespielten Positionsangriff zum Torerfolg und konnte über 6:3 auf 11:7 einen Vorsprung herausspielen. Eine direkte Auszeit der Gäste unterbrach diesen Spielfluss der Brucker ein wenig, welche sich im zunehmenden Spielverlauf immer schwerer taten. Denn an diesem Abend fand man nicht zur nötigen Aggressivität in der Abwehr und ließ somit die Keeper Zapf und Goebel auf verlorenem Posten stehen.
Nachdem sich auch im Angriffsspiel einige Fehler einschlichen, schafften es die motivierten Unterhachinger den Ausgleich zu erzielen und die Partie offen zu gestalten. Der bis zu diesem Zeitpunkt sehr erfolgreiche Tobi Büttner verletzte sich abseits des Balles am Daumen und konnte den restlichen Teil der Partie nicht mehr eingesetzt werden. Zwar fanden die Brucker über ihren wie immer sehr agilen und kaum haltbaren Spielmacher Hirning den Weg zurück zum erfolgreichen Angriffsspiel, doch bekam man in der Abwehr weiterhin keinen Fuß auf den Boden. So bekamen die Zuschauer in der Karl-Heinz-Hiersemann Halle eine sehr torreiche Partie wie auch schon im Hinspiel zu sehen. Mit einer 19:16 Führung riefen die beiden Unparteiischen, welche bereits die letzte Partie der Brucker leiteten (wir berichteten), zum Pausentee.
Sichtlich unzufrieden mit der angesprochenen Abwehrleistung, gestaltete Trainer Ben Ljevar seine Mannschaft personell um und appellierte an den Kampfgeist und die letzte Entschlossenheit seiner Schützlinge.

Doch alles andere als erfolgreich startete die Heimmannschaft in die zweite Hälfte der Partie und die Gäste konnten den Rückstand innerhalb weniger Momente egalisieren. Von diesem Zeitpunkt an befanden sich alle Akteure auf der Platte in einem offenen Schlagabtausch, in dem Bruck jeweils ein Tor vorlegte und Unterhaching postwendend den Ausgleich erzielen konnte. Die Gäste ohne den verletzten Spielmacher Dauhrer kamen immer weider über die linke Rückraumseite und die GEFAHR am Kreis zum Torerfolg, ohne dass sich ein effektives Mittel dagegen finden ließ. Doch ab der 48. Minute kam Torwart Goebel endlich ins Spiel, parierte einige wichtige Bälle und gab seinen Vorderleuten somit einen starken Rückhalt. Doch während der gesamten zweiten Hälfte spielte sich vor allem der an diesem Abend überragenden Steffan Meyer (11 Tore) in den Vordergrund und führte sein Team erfolgreich auf dem Weg zum bevorstehenden Heimsieg. Mitgerissen von dessen Vorbild und dem erstarkten Goebel im Tor spielte die Mannschaft nun mit vollem Einsatz. Durch eine jetzt gefestigte Abwehr um den bekanntesten Oberpfälzer Erlangens
Sebastian Duscher konnte man durch schnelles Umschaltspiel erfolgreich agieren. Auch die Tatsache, dass die Gäste aus dem fernen Süden nicht sonderlich Kapital aus ihrer Strategie mit einem zusätzlichen Feldspieler schlagen konnten begünstigte das Brucker Spiel und so kamen einige einfache Treffer auf das leere Tor der Hachinger zustande. Mit einem 36:30 konnte man letztendlich den TSV Unterhaching nach einem von Kampf und Tempo geprägtem Spiel erfolgreich niederringen und sich weitere zwei wichtige Punkte sichern. In der nächsten Partie geht es zum enorm wichtigen Auswärtsspiel gegen die DJK Rimpar II, welche punktgleich vor den Bruckern auf dem achten Platz liegt.

Für Bruck spielten: Zapf, Goebel; Meyer (11/2), Hirning (7), Büttner (5/3), Kohler (5), Mücke (3), Scholten (2), Ochs (1), Eichhorn (1), Duscher (1), Wenzel, Berger.

TSV Niederraunau : TV Erlangen-Bruck 33:40(14:18)

Und täglich grüßt der BHV. Nachdem man sich in der Hinrunde bereits mit dem zeitweiligen Punktverlust in Sachen #pointgate herumschlagen musste und nach langem Kampf endlich unter großem Jubel die Punkte zurückerstattet bekam, versetzte die Nachricht, dass das gesamte Verfahren erneut von vorne beginnen würde, den TV Erlangen-Bruck nicht gerade in Hochstimmung. Auch diesmal steht es in den Sternen was mit bereits erspielten Punkten passieren wird und man muss wieder ungeduldig auf den Prozessausgang warten. Um so wichtiger ist es für die Brucker alles Zählbare aus den ausstehenden Partien zu holen um dem möglicherweise drohenden Abstieg zu entgehen. So begab man sich hochmotiviert auf die längste Auswärtsfahrt der Saison ins weit entfernte Krumbach, um der roten Laterne Niederraunau weitere zwei Punkte zu entreißen. Doch standen die Vorzeichen nicht allzu optimal, da sich Stammkeeper Goebel kurz vor Genesung seines Muskelfaserrisses eine neue Verletzung an der Schulter zuzog. Auch Zapf musste aufgrund einer unvorhersehbaren Notfallsituation die Segel streichen und so lag die gesamte Last an diesem Tag auf den Schultern von Marcello Miranda-Jahn aus der zweiten Mannschaft. Ansonsten konnte Coach Ljevar bis auf Steffan Meyer aus dem Vollen schöpfen, da auch Rückraumakteur Völcker nach langer Verletzungspause wieder zum Team dazugestoßen war.

Die Partie begann ähnlich wie im Hinspiel zäh, aber durchaus torreich. Keine der beiden Abwehrreihen bekleckerte sich an diesem Tag mit Ruhm und die gut gefüllte Halle mit zahlreichen Fans bekam ein wahres Torfeuerwerk zu sehen. Gleich zu Beginn konnte die Heimmanschaft den ersten Treffer für sich verbuchen und zeigte, dass sie alles geben würde, um in der Liga fortzubestehen. Doch die 1:0 Führung sollte die einzige im gesamten Spielverlauf für das Ligaschlusslicht bleiben, denn Brooklyn United kam über schnellen Tempohandball angeführt von Philipp Hirning zu vergleichsweise leichten Toren über die schnelle Mitte und zweite Welle. Der bevorstehende Sieg war den Bruckern schon früh nicht mehr zu nehmen und so konnte das fachkundige Publikum eine relativ entspannte und schnelle Partie verfolgen. Einzig und allein dem starken Schlussmann der Schwaben war es zu verdanken, dass man sich nicht mehr als vier Tore absetzen konnte, da erneut viele Fehlwürfe das Erlanger Spiel prägten. Auch die anfangs konsequenten und über den gesamten Spielverlauf sehr genauen Unparteiischen trugen nicht gerade zum Spielfluss bei und schickten reihenweise Spieler vom Feld. Dies führte so weit, dass zweitweilens lediglich sieben Akteure auf der Platte standen und somit viel Freiräume für Einzelaktionen existierten. Doch schafften es die Unistädter nicht sich abzusetzen und so wechselte man nicht allzu komfortabel und durchaus unzufrieden mit der eigenen Leistung beim Spielstand von 14:18 die Seiten.

Auch Coach Ljevar hatte einige verbesserungswürdige Punkte in seiner Halbzeitansprache mitzuteilen und forderte noch einmal vollen Einsatz für die zweiten 30 Minuten. Diese unterschieden sich jedoch kaum merklich vom ersten Teil der Partie, nur vielleicht mit der Ausnahme, dass noch mehr Würfe den Weg in die Maschen fanden. So setzte sich das muntere „Run&Gun“-Spiel fort, was zwar unterhaltsam, aber nicht sonderlich von guter ABwehrarbeit auf beiden Seiten zeugte. Wenzel konnte durch einige sehenswerte Einzelaktionen, Ochs mit gewohnter Gelassenheit im Angriffsspiel und Büttner mit einer 100 Prozent Ausbeute von der Strafwurflinie jedoch im Angriff überzeugen und so kam doch noch einmal Hoffnung auf das Ergebenis etwas deutlicher gestaten zu können. Doch jedes Mal, wenn man sich begann etwas abzusetzen unterbrach ein Pfiff den Spielfluss und man konnte nur rätseln welcher Erlanger denn jetzt vom Feld musste. Die unterschiedliche Regelauslegung tat dem Verlauf der Partie nicht sonderlich gut und so beendete man eher verkrampft das Torfestival an diesem Abend durch ein Gegenstoßtor von Eichhorn zum 40. Treffer.

Letztendlich erfüllte Bruck seine Pflichtaufgabe und bringt weiter zwei Punkte auf das Konto, das hoffentlich im aktuellen Maße bestehen bleibt, aber dies liegt wie gesagt nicht in Brucker Hand. In den nächsten Partien gegen die Tabellennachbarn aus Unterhaching und Lohr muss ebenfalls etwas Zählbares eingebracht werden, um den Ligaverbleib trotz möglicher Punktekürzungen aus eigener Kraft zu bewerkstelligen.

Für Bruck spielten:
Miranda-Jahn; Büttner (7/6), Wenzel (7), Hirning (6), Eichhorn (4), Kohler (4), Ochs (4), Wolf (4), Mücke (2), Scholten (1), Duscher (1), Berger, Völcker.

Brooklyn verliert gegen Hätzfelder Bullen 23:25 und den Anschluß in der Tabelle

TV Erlangen-Bruck II – TG Heidingsfeld 23:25 (9:13)

Die Teams starteten mit unterschiedlichen Ausgangspositionen: Brooklyn wollte den ersten doppelten Punktgewinn der Rückrunde und die Gäste die Sicherung des zweiten Tabellenplatzes, der zur Relegation um den Aufstieg in die Bayernliga berechtigt.

Ohne Abtasten entwickelte sich ein schnelles, dynamisches Spiel mit vielen Zweikämpfen. Bruck ging mit 4:2 in Führung (6. Min.), die Gäste glichen aus und legten ihrerseits zum 4:6 (12. Min.) vor. Ein 7m ohne Tor hinderte die Uni-Städter nicht daran, dran zu bleiben, um in der 17. Minute mit 7:7 wieder den Ausgleich herzustellen.

Die Wechsel im Brucker Team verursachten jedoch ein paar Abstimmungsprobleme. In der Abwehr bekam man auf den starken Rückraum um die Drittliga erfahrenen Michal Panfil und Ole Dietzmann sowie den individuell starken Viktor Bodo nicht mehr den Zugriff wie zuvor, und im Angriff ließ die Durchschlagskraft gegen die groß gewachsene Gäste-Abwehr nach. Brooklyn verpasste die Chance auf mehr, weil man zusätzlich ohne Grund auf eine der Stärken des Teams – dem schnellen Umschaltspiel – verzichtete und so 11 Minuten ohne Torerfolg blieb.
Diese Phase nutzen die „Hätzfelder Bullen“ eiskalt zu einem 0:5 Lauf und gingen mit 7:12 (27. Min.) in Führung. Bruck gelang bis zur Halbzeit mit dem 9:13 noch etwas Ergebniskosmetik.

Die Absprache in der Halbzeit war klar – mehr Einsatzwille, aggressivere Abwehr und höheres Tempo als in der ersten Spielhälfte sollten die Wende bringen.

Etwas Hoffnung kam auf, als man in der 38. Minute trotz doppelter Unterzahl auf 13:16 verkürzen konnte. Zu mehr reichte es im weiteren Verlauf des Spiels jedoch nicht, denn Heidingsfeld hatte im entscheidenden Moment immer die besseren Lösungen parat. Im Angriff kamen die Gäste zunehmend mit der offensiven Spielweise von Brooklyn zurecht und schlossen bei angezeigtem Zeitspiel wiederholt erfolgreich ab. In diesen Situationen war Brooklyn in der Abwehr zu zögerlich und verlor die entscheidenden Zweikämpfe. Im Angriff waren die Aktionen jetzt zwar zwingender und das Umschaltspiel verbessert, aber die Hätzfelder Bullen hielten mit ihrer Spielerfahrung das junge Brucker Team bis zum Spielende auf Distanz.

Somit war der Sieg der Gäste vollends verdient, die Schwächephase vor der Halbzeit rückblickend vermutlich spielentscheidend und zwei enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf verloren. Brooklyn wartet weiter auf den ersten doppelten Punktgewinn der Rückrunde und verweilt aktuell auf dem Abstiegsplatz.

Für Bruck: Miranda-Jahn, Hagen; Will (2), Resimius (2), Faber (1), Wislicenus (3), Wolf M. (1), Paduch (2), Mangen (2/1), Knerr (2), Großhauser (2), Wenzel (4), Oertel (2)

Brooklyn II holt mit dem 26:26 wichtigen Punkt beim heimstarken TV Roßtal

TV Roßtal – TV Erlangen- Bruck 26:26 (11:10)

Die Ausgangslage der beiden abstiegsgefährdeten Teams war mit dem gleichen Ziel identisch –  unbedingt punkten, um den Anschluss an das breite Mittelfeld zu halten.

Ein großes Abtasten gab es nicht. Es entwickelte sich ein für die Zuschauer spannendes Spiel, das von Nervosität und dem Auslassen hochkarätiger Chancen geprägt war.

Brooklyn setzte die taktischen Vorgaben in der Abwehr sehr gut um und ließ den sonst so guten Rückraum der Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen. Die Folge war eine 2:5 Führung nach 10 Minuten. Doch Roßtal zeigte sich kampfstark, profitierte von Bruck’s ausgelassenen Chancen und ging in Überzahlsituation mit 6:5 (16. Min.) selbst in Front. Bruck reagierte postwendend und glich sofort aus. Man bestimmte nun das Spiel aus einer sicheren Deckung, verstärkt um den reaktivierten Denis Kübler, sowie mit einem gut haltenden Wolf Hagen. Beim 7:7 in der 23. Minute nahmen die Gäste ihre Auszeit. Mit den agilen, schnellen Spielern im Rückraum ging man durch den starken Jan Wislicenus 7:9 in Führung (24. Min.), versäumte aber bei doppelter Überzahl einen sichereren Vorsprung. So kamen die Roscht’ler wieder heran, glichen durch Manuel Urban zum 9:9 (27. Min.) aus, um nach der zwischenzeitlichen 9:10 Führung für Bruck, erneut in Überzahl mit einer knappen 11:10 Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

In der zweiten Spielhälfte dann ein umgekehrtes Bild. Die Gastgeber behaupteten ihre Führung, Brooklyn kämpfte und versuchte immer wieder den Anschluss herzustellen, was durch die häufige Unterzahl erschwert wurde. So mussten die Uni-Städter in der 38. Minute beim 16:14 für Roßtal sogar mit nur 4 Feldspielern agieren und eine kritische Situation beim anschließenden 17:14 überstehen. Die taktische Maßnahme,  einen zusätzlichen Feldspieler anstelle des Torwarts zu bringen wirkte. Die in dieser Phase sehr agilen, starken Jan Wislicenus und Jan Resimius sorgten für den Anschluss zum 17:16 (41. Min.).

Doch sofort war man wieder in einer Unterzahl-Situation. Roßtal nutzte die Überzahl zum 18:16 und blieb mit 19:17 und 21:18 (47. Min.) vorn. Dieses Spiel setzte sich dann fort – Roßtal legte vor und Bruck erkämpfte sich jeweils den Anschluss – so pendelte der Vorsprung der Gastgeber zwischen einem und drei Toren bis zum 26:23 (55. Min.).

Die Auszeit von Coach Carsten Peine zeigt dann aber Wirkung. Gegen die nun extrem offensiv agierende Abwehr taten sich die Roßtaler schwer. Brooklyn nutzte die leichten Ballgewinne und konnte durch einen „coolen“ 7m von Juli Mangen den Anschlusstreffer zum 26:25 bei 57:56 Minuten erzielen. Spannung pur bei Teams, Schiris und  Fans. Entgegen den vergangenen Partien wollte Brooklyn diesmal unbedingt etwas Zählbares mitnehmen, kämpfte beherzt, ließ in den letzten 5 Minuten des Spiels keinen Gegentreffer mehr zu und konnte bei erneutem Ballgewinn durch Andi Knerr bei 59:45 Minuten zum 26:26 ausgleichen. Die anschließende schnelle Mitte der Roscht’ler wurde durch deren eigene Auszeit unterbunden.  So konnte sich Brooklyn noch ordnen und ließ in den letzten 10 Sekunden nichts mehr anbrennen.

In Anbetracht des gesamten Spiels, mit verteilten Spielanteilen, ein alles in allem gerechtes Unentschieden. Was diese Punkteteilung für beide Teams bedeutet wird sich in den folgenden Wochen zeigen. Für Brooklyn ein Punkt der Moral und des Kampfes.

Für Bruck: Miranda-Jahn, Hagen; Will (1), Resimius (1), Kassing, Wislicenus (8/2), Wolf M., Mangen (2/2), Knerr (3), Großhauser (9/4), Kübler, Wenzel (2), Oertel

Haspo Bayreuth – TV 61 Erlangen- Bruck 33:30 (16:17)

Nachdem die Brucker Jungs am letzten Wochenende einen souveränen Heimsieg gegen den VFL Günzburg verbuchen konnten, waren sie am vergangen Samstag bei der heimstarken Haspo gefordert.
Personell musste Trainer Bernd Ljevar auf Goalie Goebel und Sprungwunder Mücke verzichten. Des Weiteren war der angeschlagene Spielmacher Hirning zu einer verkürzten Einsatzzeit gezwungen.

Das Spiel startete wie erwartet rasant und ging hin und her. Bayreuth setzte sich schnell ab und zwang Brooklyn mit ihrer offensiven Abwehr in eine komplizierte Spielanlage. Auch in der Defensive verteidigte man zu passiv und machte es dem im Tor glücklos agierenden Zapf nicht leicht.
Folge richtig sahen sich die Ljevar Schützlinge im Hintertreffen, zeitweise mit sechs Zählern.
Nach und nach wurde die hektische Spielweise abgelegt, in der Abwehr besser zugelangt und auch der eingewechselte Torhüter Wagner konnte sich mit einigen Paraden auszeichnen. Der Rückstand schmolz durch Tore von Kohler, Duscher und Hirning dahin und mit dem direkten Freiwurftor von Steffan Meyer ging man mit einem Punkt Vorsprung in die Kabine.

In der Halbzeitansprache fand Übungsleiter Trainer Ljevar deutliche Worte: „Jungs, wir müssen vorne geduldiger spielen und die Dinger rein machen. Hinten tut mir den Gefallen und legt ein wenig mehr Aggresivität in die Zweikämpfe und helft Waggi.“

Dass die vorgegebenen Aspekte nur bedingt gelangen, spiegelte sich im Spielverlauf wieder.
United legte ordentlich los, verpasste aber sich vorentscheidend abzusetzen und brachte die Heimsieben in ein gefährliches Fahrwasser.
Bis zur 45. Minute wurde fleißig ausglichen, ehe sich Haspo auf 29:26 absetzten konnte.
Von diesem Gastgeberzwischenspurt erholten sich die Erlanger Jungs nicht mehr und mussten sich letztendlich mit 33:30 geschlagen geben.

Eine Partie, in der viel mehr drin gewesen war, eine Partie der wieder mal vergebenen Chancen, eine Partie in der man nicht clever genug agiert hatte und ein Partie in der man in der sogenannten „Crunchtime“ zweifelhafte Regelauslegung hinnehmen musste.

Es spielten:  Zapf, Wagner, Goebel; Meyer (6), Duscher (4), Scholten (2), Eichhorn (2), Ochs, Kohler (7/1) Hirning (3), Berger(1), Wenzel (2), Büttner (3), Großhauser.
Am Ende steht die Urgewalt einmal mehr mit leeren Händen da und muss ihren Blick auf die kommenden Aufgaben legen. Diese Mammutporbe ist recht simpel beschrieben.

Stadtderby.
11.03.17.
20.00 Uhr.
KHHH.

VORAN!

TV Erlangen-Bruck – VFL Günzburg 34:23 (17:7)

Mit einem deutlichen Sieg gegen den VFL Günzburg meldete sich Brooklyn United am dritten Spieltag der Rückrunde erfolgreich zurück und ließ über lange Strecken wieder eindrucksvoll seine Klasse aufblitzen. Nach zuletzt zwei unnötigen Niederlagen mit dezimiertem Kader konnte man an diesem Spieltag zwar noch nicht aus dem Vollen schöpfen, doch mit Wenzel, Kohler und Berger verließen immerhin drei wichtige Bausteine der Mannschaft das Brucker Lazarett und bewiesen in Angriff wie Abwehr warum ihre Qualitäten unverzichtbar sind. Auch Veteran Krämer rückte auf Grund des Verletzungspeches in die Mannschaft, war mit acht Treffern Topscorer der Partie und stabilisierte hinten die Abwehrreihe.

Bruck hielt sich klar an die Worte von Trainer Ben Ljevar, der seinen Schützlingen klar gemacht hatte, dass dieses Spiel nur über den Willen entschieden werden würde und die Gäste aus dem Legoland keineswegs zu unterschätzen seien. Man erinnerte sich noch gut an das Hinspiel, in dem sich die Günzburger in einen Rausch spielten und den Bruckern die erste Saisonniederlage zufügen konnten. Auch die DJK Waldbüttelbrunn musste letztes Wochenende miterleben wie gut die Truppe aus dem Westen Bayerns über eine geschlossene Mannschaftsleistung und einen unbändigen Willen ein Spiel für sich entscheiden konnte. Doch Bruck ließ den Gästen keinerlei Chance und nie auch nur die Möglichkeit  in Führung zu gehen. Mit einer starken Abwehrleistung und dem bekannten schnellen Umschaltspiel nach vorne überrannte man die überforderten Günzburger von der ersten Minute an und konnte sich konstant absetzen. Torwart Miranda-Jahn aus der zweiten Mannschaft, welcher durch die Verhinderung der etatmäßigen Keeper Goebel, Zapf und Wagner in die Mannschaft rutschte zeigte den Gästen mit eindrucksvollen Paraden deutlich die Grenzen auf und verschaffte mit gezielten Gegenstoßpässen seinen Mitspielern immer wieder einfache Kontertore. Auch zeitweilige Unterzahlsituationen konnten die Brucker Welle an diesem Abend nicht stoppen, da der VFL es verpasste diese für sich zu nutzen und stattdessen selbst mehrfach den Ball aus dem eigenen Tor fischen musste. So riefen die beiden Schiedsrichter, welche die Partie schön und konsequent leiteten, beim Spielstand von 17:7 zum Pausentee.

„Jetzt bloß nicht nachlassen, sondern genauso mit Tempo weiterspielen! Wir müssen es jetzt auch mal schaffen einen unterlegenen Gegner deutlich zu schlagen und nicht wieder herankommen zu lassen. Sonst wird es wieder unnötig spannend und das kostet Kraft.“ Diese mahnenden Worte von Trainer Ljevar zur Halbzeit konnten von den Bruckern Wort für Wort umgesetzt werden und nie ließ man bei den Günzburgern einen Funken Hoffnung aufkommen indem man die Tordifferenz konstant zwischen 10 und 12 Toren Abstand halten konnte. Highlight an diesem Tag war der erste Bayernligaeinsatz von Torwart Hagen, der unter frenetischem Jubel der Fans einige freie Bälle entschärfen und zahlreiche Gegenstöße mit gezielten Pässen einleiten konnte. Einziges Manko in der zweiten Halbzeit war erneut die mangelhafte Chancenausbeute und letztendlich konnten sich die Gäste bei der Konzentration der Brucker bedanken, dass sie nicht mit einem 20-Tore-Unterschied oder höher die Halle verlassen mussten. So gewann man zwar deutlich, aber lediglich mit 34:23 und war froh, dass die Mannschaft langsam aber sicher wieder mit einigen genesenen Spielern zu alter Stärke zurückfand. Lediglich Rückraumakteur Völcker wird für eine längere Zeit ausfallen, doch zumindest bis auf ihn sollten bei der schweren Auswärtsaufgabe nächste Woche in Bayreuth alle Invaliden wieder aktiv ins Spielgeschehen eingreifen können.

Für Bruck spielten:
Miranda-Jahn, Hagen; Krämer (8), Meyer (7/3), Hirning (6), Mücke (3), Büttner (3), Wenzel (2), Ochs (1), Scholten (1), Eichhorn (1), Kohler (1), Duscher (1), Berger.

Brooklyn II steht nach hartem Fight und vermeidbarer Niederlage gegen die HSG Fichtelgebirge mitten im Abstiegskampf

TV Erlangen-Bruck II – HSG Fichtelgebirge 31:32 (16:15)

Es trafen zwei Mannschaften aufeinander, die über die Woche mit Krankheit und Verletzungen zu kämpfen hatten.

Den besseren Start erwischten die Gäste, die schnell mit 1:4 (4. Min) in Führung gingen. Die Brucker Abwehr war noch nicht ganz wach und zu spät in den Zweikämpfen. Langsam auf Betriebstemperatur wurde beim 4:4 (7. Min) der Schlagabtausch eröffnet. Das schnelle Spiel der jungen Brucker zeigte Wirkung, die Gäste wussten mit ihrem wurfstarken, kräftigen Rückraum dagegenzuhalten. Bei der Brucker Führung von 9:7 (17. Min) vergab man die Chance, sich durch einen 7m weiter abzusetzen – es folgte die Gäste-Führung 9:10 (22. Min), 7m durch Erik Hammer. Nun legte Brooklyn noch einmal zu und brachte frische Kräfte. Hrvoje Kacmarcik zeigte, dass er eine gute Verstärkung im Spiel sein kann, Jan Paduch und Luca Wenzel sorgten dafür, dass man über den Ausgleich 11:11 (24. Mjn) die Führung mit 16:14 zur Halbzeit übernahm.

Wie bereits in den vergangenen Spielen verspielte man schnell diesen kleinen Vorsprung durch Unkonzentriertheit in Angriff und Abwehr. So war die HSG in der 34. Minute beim 18:18 sofort wieder dran. Brooklyn ließ zwischen der 38. und 43. Minute leider eine gute Chance ungenutzt, sich deutlicher abzusetzen. Zwei weitere verworfene 7m und ungenutzte Überzahl hielten die Gäste nicht nur im Spiel sondern sorgten sogar für deren 22:23 Führung (46. Min). Danach übernahm Brooklyn wieder das Spiel, aber die HSGler blieben dran. Immer wieder war es der starke Rückraum der Gäste, den man jetzt nicht mehr so kontrollieren konnte.  Beim 27:25 und 28:26 (53. Min) war ein Punktgewinn noch greifbar nah, es folgte jedoch erneut der schnelle Ausgleich durch die HSG Fichtelgebirge 28:28 (55. Min). Beim 30:30 in der 56. Minute war Hochspannung in der Halle. Eine unglückliche 2 min Zeitstrafe für Max Örtel führte dazu, dass Brooklyn ausgerechnet kurz vor der Ziellinie dezimiert agieren musste. Nun setzte sich die Routine der Gäste durch, die diese gute Gelegenheit clever nutzten und das Spiel drehten. Dem 30:32 in der 59. Minute war nichts mehr entgegenzusetzen. Eine brutale, vermeidbare Niederlage in Anbetracht der Spielanteile und vergebenen Chancen im Spiel.

Glückwunsch an die HSG, die nach hartem Fight, aber fairem Spiel letztendlich etwas glücklich ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg aus Erlangen entführte.

So ist die Niederlage gegen die HSG Fichtelgebirge daheim eine Kopie der letzten beiden Auswärtsspiele in Cham und Auerbach:
Immer wieder sehr gute Spiele der jungen Brucker, die sich über den gesamten Spielverlauf durch Auslassen hochkarätiger Chancen im Angriff  sowie nachlassende Aggressivität und Aufmerksamkeit der Abwehr in der Schlussphase selbst um den verdienten Lohn ihres aufopferungsvollen Spiels bringen. Es fehlt noch an Routine und Cleverness, so ein Spiel sicher nach Hause zu bringen.

Getreu dem Motto „üben macht den Meister“ bleibt die Hoffnung, das vorhanden Potenzial einmal über die gesamte Spieldauer umzusetzen, um in den nächsten Spielen eine Wende herbeizuführen.

Für Bruck: Miranda-Jahn, Hagen; Will (2), Resimius (4), Faber (1), Kacmarcik (3), Kassing, Wislicenus (3/1), Paduch (3), Mangen (3/2), Knerr (1), Großhauser (4/2), Wenzel (7), Oertel

Brucker Handballerinnen holen Unentschieden

In einer turbulenten Endphase im Auswärtspiel gegen den TV 1881 Altdorf holen sich die Brucker Handballerinnen das 20:20 Unentschieden!

Zu Beginn der Partie fanden die Bruckerinnen in der Abwehr nur langsam ihre gewohnte Souveränität, so kamen die Gegnerinnen ein ums andere Mal zu einfachen Rückraumtoren. Auch im Angriffspiel lief es nur phasenweit rund, zu oft fehlte der Druck und es ergaben sich wenig eindeutige Chancen. Da die Buckerinnen jedoch in der Defensive zunehmend das gegenerische Spiel in den Griff bekamen, konnten sie kurz vor Ende der 1. Halbzeit das 8:8 sichern.

Die zweite Spielhäfte gestaltete sich ähnlich zäh – noch dazu kam, dass bei den Bruckerinnen mit mehreren Pfostentreffern auch noch Pech dazu kam! Da die Bruckerinnen in der Abwehr jedoch die gegnerische Schlüsselspielerin nicht aus dem Spiel nehmen konnten, lagen die Bruckerinnen in der Endphase mit zwei Toren im Rückstand. In diesen Spielminuten reagierte der Trainer und stellte auf eine offensive Spielerdeckung um! Die Mädels schöpften die letzten Kraftreserven aus und erkämpften beim Stand von 20:19 in den letzten 10 Sekunden den Ball und damit die Chance auf das Unentschieden. Dramatisch spitzte sich das Geschehen zu als eine Gegnerin den letzten Brucker Angriff mit einem klaren Foul unterbrach.

Unter lautstarken Rufen der ausgewiesenen Altdorfer „Experten-Fans“, die sich bereits während des gesamten Spiels unsportlich zeigten, entschieden sich die Schiedsrichter regelkonform für die Rote Karte und den Strafwurf für die Bruckerinnen. Diese Chance wurde genutzt und somit teilen sich die Mannschaften die Punkte!

Brooklyn II stark aber unglücklich unterlegen mit 29:27

SV 08 Auerbach – TV Erlangen-Bruck II 29:27 (12:14)

Viel hatte man sich für das Auswärtsspiel vorgenommen, auch wenn manweiterhin auf Philipp Wolf und kurzfristig auch auf Jan Resimius verzichten musste.

Die Zuschauer bekamen an diesem Samstag Abend ein mitreißendes Landesligaspiel mit Tempospiel, Zweikämpfen, gekonnten Einzelaktionen wie guten Spielanlagen auf beiden Seiten und Spannung pur bis zum Schluss geboten.

Die Abwehr der Brucker stand zu Beginn aggressiv, gewann ihre Zweikämpfe und auch im Angriff konnte man die eigenen Abläufe erfolgreich umsetzen. Dem hielten aber die Gastgeber mit ihrem schnellen Spiel und starken individuellen Möglichkeiten entgegen. So konnte sich bis zur Halbzeit kein Team bei wechselnden Führungen mit mehr als 2 Toren absetzen. Den besseren Start erwischten die Uni-Städter. Über 0:2, 4:5 und 5:6 bis zum 6:6 in der 14. Min. lag man vorn. Dann kamen die starken Minuten des  SV Auerbach, der über 8:6 bis zum 11:9 in der 26. Min. in Führung ging. Doch auch eine Auszeit der Gastgeber konnten die erneute Führung durch Brooklyn II nicht verhindern und so ging man mit 12:14 in die Pause.

Bruck verspielte diesen Vorsprung zu leicht in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte, was den Gastgebern sichtlich mehr Sicherheit gab. Die Abwehr von Brooklyn war nicht mehr aggressiv genug und zum Teil zu spät an den gefährlichen Rückraumspielern der Auerbacher. Bis zur 52. Min. lagen zwar überwiegend die Brucker vorn aber Auerbach kämpfte und erspielte sich immer wieder den Ausgleich, so auch zum 24:24.

Nun legte Auerbach vor und beim Stand von 26:26 in der 57. Min. war für beide noch alles offen. Leider ließ Bruck in dieser Phase zwei gute Gegenstoß-Möglichkeiten sträflich ungenutzt und Auerbach schaffte erstmals die 2 Tore Führung in der zweiten Spielhälfte zum 28:26 gute zwei Minuten vor Spielende.

Coach Peine stellte nun auf eine extrem offensive Abwehr um und die Gastgeber wollten mit der letzten Auszeit bei 59:05 Min ihrerseits das Spiel ordnen. Brooklyn gab alles, gewann schnell den Ball und traf zum Anschluss – Spielstand 28:27 bei 59:37 Min – Spannung auf dem Höhepunkt und tolle Stimmung in der Halle. Leider gelang der erneute Ballgewinn nicht mehr und Auerbach machte den Sack zu und gewann glücklich mit 29:27.

Das junge Brooklyn Team hatte alles gegeben und  mit dieser Leistung und Einstellung gezeigt, dass man für den Verbleib in der Landesliga alles geben wird. Der Kampf gegen den Abstieg ist eröffnet und am kommenden Samstag kommt mit der HSG Fichtelgebirge der nächste Kracher.

Für Bruck: Miranda-Jahn, Hagen; Will (5), Faber (2), Kassing (1), Wislicenus (1), Wolf M. (3), Paduch, Mangen (5), Knerr (3), Großhauser (5/1), Oertel (2)

Dezimierte Brucker lassen Siegesserie gegen Anzinger Löwen reißen

TV Erlangen-Bruck : SV Anzing  24:29 (11:16)

Der SV Anzing besiegt in einem packenden Spiel den TV Erlangen-Bruck und gewinnt somit das erste von bisher vier direkten Duellen. Unter keinen guten Vorzeichen mit einer langen Liste von Verletzten und ohne Trainer Ben Ljevar standen die Vorzeichen alles andere als gut für die Brucker Jungs, doch man war sich seiner Stärken bewusst und wollte mit einem ersten Sieg positiv in die Rückrunde der Bayernliga starten. Doch der Anfang des Spiels lief alles andere als erfreulich für die Brucker, die gleich mit 1:4 in Rückstand geraten. Zwar stand die Abwehrformation nicht optimal, doch an diesem Tage lag das Manko definitiv im Angriff, wo erneut zu viele freie Chancen ungenutzt blieben. Doch steckten die Brucker nicht auf und starteten eine Aufholjagd bis zum Ausgleich und konnten diesen Spielstand auch bis zur 23. Minute aufrechterhalten. Man besann sich darauf den Ball mit Druck durch die Reihen laufen zu lassen und bis zum richtigen Moment zu warten. Dies zahlte sich aus und immer wieder konnten die Kreisläufer Duscher und Scholten gut in Szene gesetzt werden, welche die Gästeabwehr vor große Probleme stellten. Die restliche Spielzeit in der ersten Halbzeit haderte die Heimmannschaft jedoch zu sehr mit den Entscheidungen der Unparteiischen und verlor ihr eigenes Spiel aus den Augen. In dauerhafter und vier Minuten lang sogar in doppelter Unterzahl für die Hausherren konnte Anzing auf der anderen Seite den Freiraum gut nutzen und bis zur 11:16 Halbzeitführung davonziehen.

Interimscoach Carsten Peine traf in seiner Ansprache, in der er betonte auf die eigenen Stärken zu setzen und sich nicht auf andere Einflüsse von außen zu konzentrieren,  wohl die richtigen Töne. Denn Bruck startete stark in die zweite Spielhälfte und erzielte mit sechs Toren in Folge und schließlich mit Tobias Ochs sogar den Führungstreffer. Nun befand man sich in einem echten Kampfspiel und alle Zuschauer in der Halle spürten, dass dies noch einmal eine ganz spannende Phase werden würde. Hier wurden allerdings zu viele klare Tormöglichkeiten und Strafwürfe liegen gelassen und so ermöglichten die Brucker den Gästen noch einmal die Chance ins Spiel zurückzukommen. Und genau das trat ein. Erneut verwandte man zu viel Energie darauf mit den Schiedsrichtern deren Entscheidungen zu diskutieren und verlor somit die Konzentration auf das eigene Spiel aus den Augen. Auch ein Torwartwechsel mit Wagner brachte keinen Bruch in das Angriffsspiel der Anzinger Löwen und so gelang man doch noch in einen etwas zu hohen Rückstand.

Sicher schmerzt die Niederlage gegen einen Gegner, den man in den bisherigen Spielen so gut im Griff hatte, doch viel schwerer wiegt die Verletzung von Rückraumspieler Jan Völcker, der sich Anfang der zweiten Halbzeit in die Liste der Invaliden mit Wenzel, Kohler und Goebel einreihte. Im nächsten Spiel gegen Landshut gilt es zu versuchen diese Spieler zu kompensieren und alles in die Waagschale zu werfen, um wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden.

Für Bruck spielten:
Zapf, Wagner; Meyer (7/4), Duscher (5), Scholten (3), Mücke (2), Eichhorn (2), Völcker (2), Ochs (2), Hirning (1), Berger, Frey, Schwandner.

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